|
Unsere Geschichte Honinabi heisst ein Ort tief im Regenwald von Papua-Neuguinea. Es ist das gesellschaftliche Zentrum einer kleinen Volksgruppe und seit 1992 mein „Zuhause“. Die örtliche Sprache heisst Samo und ist die Muttersprache von etwa 1000 Leuten. Als Mitglied von Wycliffe wurde ich beauftragt, den Kirchen dieser Gegend zu helfen, ihr Ziel zu erreichen: zumindest das Neue Testament in ihre Sprache zu übersetzen und zu veröffentlichen. Als meine erste Frau Gaye-Lynn und ich unsere Arbeit begannen, hatten wir einen kleinen Sohn, Benson. Kurz darauf kam Noah, unser zweiter Sohn, zur Welt. Nach einem kurzen Kampf gegen Krebs holte Jesus 2005 Gaye zu sich. Mit Ben und Noah blieb ich in Papua-Neuguinea (PNG) und arbeitete weiter. Nach einem Jahr als Witwer fing ich an, Gott um eine neue Frau zu bitten... Im Juli 2007 heiratete ich die verwitwete Johanna Wegmann! Viele von euch kennen sie besser als mich! Sie arbeitete mit ihrem ersten Mann Urs ebenfalls in PNG. Ihre drei Kinder, Franziska, Michael und Thomas, verbrachten einen Teil ihrer Kinder- und Jugendjahre dort. Seit unserer Heirat wohnen wir in der Schweiz. Jetzt bereiten wir uns darauf vor, im Sommer 2008 nach PNG zurückzukehren, zusammen mit unseren beiden Jüngsten, Benson und Noah, die dort bis zu ihrem Abschluss eine internationale Schule besuchen werden. Wir sind sehr dankbar für einen wunderbaren Start als neu geschaffene Familie. Benson und Noah haben sich gut in der Schweiz integriert und lernen mutig, sich im Sprachendschungel hier zu behaupten! Thomas wurde kürzlich 18, und er freut sich auf sein letztes Lehrjahr, das im Sommer beginnt. Michael ist zurzeit in der Ausbildung zum Unteroffizier und macht sich Gedanken, wie es nachher beruflich weitergehen soll. Und Franziska hat uns alle überrascht, indem sie sich für zwei Jahre verpflichtete, Laborangestellte der Klinik im SIL-Hauptquartier in PNG auszubilden. Nun steht das Datum für unsere Rückkehr nach PNG fest. Wir planen, am 23. Juli auszureisen und werden dann am 25. Juli in Ukarumpa ankommen! Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Wir freuen uns sehr darüber, dass Franz und Silvia Jenni unseren Trägerkreis in der Schweiz leiten werden.
|